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1. September |
Montags
nachmittags besuchen Isi und Till die Chinese Gardens am Darling Harbour,
besuchen dann traditionell ein Starbucks Cafe. Abends sind Flo und Till
bei den Amis zum Essen eingeladen, der Abend nimmt zwar teilweise einen
etwas ungewöhnlichen Verlauf, ist aber doch ausgesprochen unterhaltsam.
Nachdem dann doch zwei unserer Gastgeberinnen zu später Stunde auf
der Couch eingeschlafen sind, entschließen wir uns den Abend an dieser
Stelle zu beenden. Was auf Grund der am nächsten Tag anstehenden Präsentation
wohl auch ganz gut ist… |
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2. September |
Dienstag,
schon wieder Uni, Flo, Till und Chris tingeln zu Corporate Finance. Chris
und Till stellen in ihrem Tutorial fest, dass selbst ganz weiße Powerpointfolien
als “very good” (hää?) angesehen werden, andere Länder,
andere Sitten (oder Ansprüche…), wobei das Niveau bzw. die Qualität
von den Inhalten her schon hoch ist. Abends sind wir in Glebe im Hands&Friends
beim Poetryabend (ziemlich schräg, davon wussten wir aber vorher nix)
und spielen etwas Poolbillard. |
3. September |
Bei
herrlichem Wetter ist Till an der Wattredge Bay und am Rozelle Bay nahe
der Anzac Brücke unterwegs, abends knackt Christian den neuen Schwimmrekord
mit 50 Bahnen am Stück. |
5. September |
An
diesem bis dato wärmsten Tag unseres Australienaufenthaltes (24°
C, uns ist bekannt, die Daheimgebliebenen werden nach diesem europäischen
Sommer darüber zu lachen wissen, gehen die 5 Insassen der Zimmer 1099
und 1100 heute auf Strandtour und quälen sich mit dem Bus durch die
Eastern Suburbs nach Bronte. Dort wird der neu gekaufte Ball ausgiebig eingeweiht
(und trotz des Ballspielsverbots an vielen Stränden Sydneys auch einige
Sonnenanbeter gestört, Deutsche fallen eben immer auf). Nach der Wanderung
zum Bondi Beach lassen Volker, Isi, Flo und Chris den Tag kulturell im Sydney
Opera House (The Queen Symphony) ausklingen, während Till sich mit
Rike den Abend bei einer wunderbaren Casestudy verbringt… |
6. September |
Samstags
treffen wir nach längerer Zeit einmal wieder auf die Inder, die hier
einen MBA machen und immer mehr als ehrgeizig gegen uns Tischtennis spielen
(aber fast immer den Kürzeren ziehen). Na, immerhin vermissen sie uns
in letzter Zeit an der Tischtennisplatte. Abends steht ein ebsler-Treffen
im Three Wise Monkeys auf dem Programm, welches von den beiden Mädels
von der University of New South Wales ins Leben gerufen wurde. Anschließend
ist Till noch im “Establishment” unterwegs, einer etwas nobleren
Einrichtung an der George Street nahe Circular Quay. Man(n) sollte hier
aber immer in Frauenbegleitung und entsprechend “dressed” sein,
um hineinzukommen. War aber zum Glück hier der Fall… |
7. September |
Flo
und Till betätigen sich erstmals in einer Unterform der australischen
Nationalsportart Rugby: Touch, was auch soweit ganz gut klappt, um im anschließenden
Fußballspiel doch etwas mehr auftrumpfen zu können. Ansonsten
begeistert uns hier in OZ auch die Nachricht von der “Rudi Völler
Brandrede“ - du sitzt ganz locker hier, nachdem du bereits drei Weizenbier
getrunken hast… |
10. September |
Chris,
Flo und Till erhalten die Klausurergebnisse in Corporate Finance, mit denen
man mehr oder minder zufrieden sein kann…Den Mittwochabend verbringen
Isi, Chris, Flo und Till im Hardrockcafe zu klassisch amerikanischen Burgern
mit Fries und free Refill (!) Coke. Da wir für das Wochenende eine
UniLodge Party ins Auge gefasst haben, heißt es so langsam mal anfangen
zu planen. |
11. September |
Diese
Woche war für uns vier Friseurbesuch angesagt. Länger als 10-15
Minuten dauert solch ein Haarschnitt hier nicht, es wird kurz gefragt “How
are you” und wie es denn sein soll und dann husch, husch. Zwischendurch
werden noch Handynummern mit anderen Kunden ausgetauscht… Na ja, die
Ergebnisse waren dennoch in Ordnung und sind unter Miscellaneous im Netz
zu sehen. |
12. September |
Freitags
steht der von den Unimates organisierte Pub-Crawl auf dem Plan, d.h. eine
Kneipentour durch zehn verschiedene Pubs mit solch viel versprechenden Namen
wie “Hero of Waterloo” im Stadtteil “The Rocks”.
Flo, Matt und Till stießen immerhin schon im “Lord Nelson”,
der 3. Bar hinzu. Chris und Isi am Tag ihres Harbour Bridge Climbs und Volker
mit seinen drei Ingolstädter Mädels kamen gegen Ende auch noch
dazu. Ab dem Orient Hotel waren dann auch noch Amy und Abby dabei, insgesamt
war der Abend zwar recht kostspielig, aber mit Sicherheit einer der spaßigsten
bis dato. Volker hat sich als wahrer Tanzgott erwiesen ;-) nachdem er nach
langem Drängen dem Tanzangebot von Amy stattgegeben hat. Sie war auch
mehr als gut dabei, um nach dem Genuss von 4 Wassern erstaunlich schnell
wieder einigermaßen nüchtern gewesen zu sein, nicht schlecht…
Gegen 2.30 h sind Flo und Till mit den Amimädels das erste Mal per
Taxi zum UniLodge zurückgekehrt und haben noch ein bisschen bei ein
paar US-Boys im 2. Stock gechillt. Gegen 5.15 h wird es momentan hier schon
hell, wir konnten also den ersten Sonnenaufgang während unserer Zeit
in Sydney mitbekommen, um gegen 6.15 h ins Bett zu fallen. |
13. + 14. September |
Am
Wochenende steht die groß angelegte Geburtstagsparty auf dem Programm.
Alles in allem war die Organisation nicht zu anstrengend, es waren etwa
20 “Partyteilnehmer”. Nachdem Flo freitags alkoholtechnisch
am besten drauf war, ist dies heute Tills Part. (Es ist aber auch dumm,
wenn man schon um 9 h mit dem Sekttrinken anfängt, nicht wahr) Aber,
unsere Bilder dazu sagen mehr als Worte…. |
14. - 16. September |
Abends leisten wir uns mal wieder ein ansehnliches Essen im “Cafe
Otto” (den Namen kennt man doch im Hungener Umfeld irgendwoher!?!).
Dienstagnachmittag verlässt uns Isi wieder nach 3,5 Wochen gen Deutschland.
Außerdem lässt sich feststellen, dass die Gruppenarbeiten doch
manchmal doch nerven, für 5% der Gesamtnote muss man hier einen riesigen
Aufwand betreiben. Die Deutschen in den Gruppenprojekten sind ja noch
mehr als verlässlich, was man von den Australiern oder Asiaten teilweise
nicht behaupten kann, besonders Volker kann davon ein Lied singen. Dienstagabend
entspannen Flo und Till bei den Amis, das lässt sich auch gut mit
dem Zurückbringen des Kuchenbleches (mjam…) verbinden, den
es am Wochenende zum Geburtstag gab. |
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18. September |
Valeska
und Vicky, die mit uns an der ebs studieren, kommen zu einem Kurzbesuch
über das Wochenende nach Sydney. Es ist doch immer wieder nett, Leute
aus good old Germany hier zu sehen. So waren wir abends noch in Chinatown
unterwegs zum Essen. Aufdringlich wird man vor jedem Restaurant zum Hineinkommen
gebeten, so doll war das mongolische Lamm dann doch auch nicht. |
19. September |
Freitags
nachmittags werden einige noch unbekannte Strassen in der Innenstadt erkundet,
ab und an entdeckt man doch noch so einiges Neues. Abends grillen wir das
erste Mal auf dem Rooftop (d.h. Dachterrasse) und treffen uns anschließend
mit Vicky und Valeska im Stadtteil Glebe. Danach tingeln wir ins Nag’s
Head um in Rekordgeschwindigkeit 6-7 Pitcher Bier zu schlürfen, um
12 macht der doofe Laden ja schon zu. Nach unserer Heimkehr findet wiederum
eine Homeparty in Raum 2132 bei den Amiboys statt, die irgendwann alle in
Zimmer 1100 übersiedeln. Ja, ja, auch an diesem Abend waren wir wieder
mehr oder minder gut dabei. |
20. September |
Nachmittags
fahren wir zu University of New South Wales, um uns von einer Bekannten
(Christina) aus Ingolstadt den dortigen Campus näher bringen zu lassen.
Vielen Dank noch mal! Anschließend gehen Flo und Chris noch zum Konzert
von “The Ataris”, während Till eine Stunde auf die teilweise
unzuverlässigen Busse wartet…
Übrigens haben wir jetzt auch mal die 30 Grad Grenze überschritten
und unsere Ventilatoren angeworfen. |
21. - 24. September |
Die
erste Hälfte der Woche steht diesmal ausnahmsweise ganz im Zeichen
der Uni, es sind diverse Gruppenarbeiten zu erledigen und Donnerstags steht
ein mid-term exam in Bank Financial Management für Flo, Chris und Till
an. Und dann macht sich auch so langsam auch Aufbruchsstimmung für
unsere East Coast-Tour breit… |
25. September |
Der
Test war doch ganz in Ordnung. Volker macht Erfahrungen im australischen
Bankwesen bei der Eröffnung eines Schließfaches (er wurde angeschrieen
mit den Worten: Jetzt hauen sie aber ab!!!) Letztendlich gelingt ihm nach
2 Kontoeröffnungen aber doch noch seinen Laptop im Schließfach
unterzubringen. Abends sind wir noch auf einen Geburtstag eingeladen, bevor
wir uns Freitag um 4.30 h auf den Weg zum Flughafen machen. |
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26. September |
Nach
2 Stunden Schlaf für Christian und Till und ohne denselbigen für
Flo und Volker (Sachen rechtzeitig packen will gelernt sein, ne Volker)
geht es um 6h05 ab in Richtung Brisbane. Dort wird mit einem Rundgang (City
Hall, Southbank und was es eben so alles gibt) die Stadt erkundet, nach
einer Bootsfahrt auf dem Brisbane River teilen wir uns aufgrund der Schwere
von Volkers Rucksack und der Müdigkeit von Flo in 2er Gruppen auf.
Nachdem Chris und Till nach einer ansehnlichen Modenschau den Stadtrundgang
noch fortsetzen, treffen wir gegen Mittag auf unseren amerikanischen Reisebegleiter
Matt, der anschließend mit Flo in Richtung Noosa Heads aufbricht,
während Volker, Chris und Till den Weg mit dem Mc Caffertys Bus gen
Surfers Paradise einschlagen. Bei unserem ersten Besuch am dortigen wahrlich
kilometerlangen Sandstrand strandet dort ein Wal, was einen Besucherandrang
und das Auftauchen eines Fernsehteams nach sich zieht. Unser erstes australisches
Gewitter bekommen wir auch mit, vom besten Feierstrand Australiens bekommen
wir an diesem Abend allerdings eher wenig mit. |
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27. September |
Nach
wenig Schlaf im Backpackers (wie sollte es auch anders sein) geht es samstags
um 8 h weiter mit dem Bus in Richtung Noosa, wobei wir auf der Busfahrt
zum wiederholten Male den bescheuerten “Crocodile Hunter” Film
gezeigt bekommen, der uns in die Geheimnisse des Umgangs mit Krokodilen
einführt . In Noosa erwartet uns dafür ein traumhafter Sandstrand
mit fantastischen Sonnenuntergängen und der National Park mit der Alexandria
Bay ist auch nicht zu verachten. Volker (von hieran aufgrund der häufigen
Erwähnung VB) organisiert mal wieder sein Leben und deckt sich mit
der für den Urlaub nötigen Sommerbekleidung ein ;-) Abends treffen
wir alle in Hervey Bay ein, wo wir auf Gesa und Jutta, Mitkommilitoninnen
von der Sydney Uni, treffen. Auch lernen wir die drei Amerikanerinnen Dana,
Nicole und Rebecca kennen, die den Rest unseres Trips mit uns verbringen.
Die Nacht verbringen wir ohne jegliche Decken fröstelnd in unserem
Sechserzimmer und VB stellt aus Versehen seinen Wecker auch noch auf 5h40
in der Früh, na bestens… damit die Länge des Tages auch
wirklich nutzen kann, oder was? |
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28. September |
Sonntags beginnt unsere Tour nach Fraser Island, 300 km nördlich von
Brisbane gelegen und die größte Sandinsel der Welt, auf der es
über Regenwald, Sanddünen, kristallklare Seen und fantastische
Strände so vieles zu sehen gibt. Vor bzw. während der Überfährt
mit dem Schiff werden wir noch negativ beeinflusst: 1. Eine Möwe entlädt
ihre organischen Abfälle über unserer Reisetasche 2. VB stellt
mit Erschrecken fest, dass während der Überfahrt das Netz für
sein Handy verloren geht. Auf der Insel angekommen treffen wir auf unseren
Guide PETER, der uns für die nächsten beiden Tage begleiten wird
und uns mit seinen Sprüchen und lustigen Songs bei Laune hält.
Mit unserem Bus “Susi” befahren wir die Sandwege und kommen
oft nur schwerlich voran und genießen im Laufe des Tages den Aufenthalt
an zwei Seen und einen Rainforestwalk. Abends erleben wir den bis dato eindrucksvollsten
Sternenhimmel (ja, ohne das Stadtlicht sieht es sich besser) und können
dank unserer diesmal komfortableren Unterkunft auch mal wieder anständig
schlafen… |
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29. September |
Nachdem
wir heute im Eli Creek baden waren und VB mit Verwunderung feststellt, dass
es hier gar keine Duschmöglichkeit gibt , fahren wir den 75 miles Beach
Richtung Norden und machen Mittag an den Champaign Pools, wo Till feststellt,
dass ihm eines seiner Mittagsbrote geklaut wurde, buuuuhhhh…. der
Arme muss nun etwas hungern. Anschließend besteigen wir noch eine
Sanddüne und den Indian Heads, einen Felsenhügel mit gutem Ausblick
auf den Ozean, auf dem man sogar eine Walfontäne entdecken kann. Auf
der Rückfahrt halten wir noch kurz an einem Schiffswrack, um schließlich
im größten Stau, den Fraser Island jemals gesehen hat, festzustecken:
es handelt sich um sieben Autos, und unser Bus packt tatkräftig bei
den Steckengebliebenen mit an. Um die Fähre zum Festland noch zu erreichen,
legt Peter eine wahrlich halsbrecherische Fahrt hin und geht mit unserem
Bus ans Äußerste. Eine Rally ist wahrscheinlich nix dagegen…
Spaß hat es gemacht. |
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30. September |
Nachdem
wir die Nacht im overnightbus auf unserer 12,5 Stundenfahrt von Hervey Bay
über Rockhampton und Mackay nach Airlie Beach, dem Tor zu den Segeltouren
auf den Whitsundays, verbracht haben, sind wir doch etwas abgespannt. Kein
Wunder, die Pausen auf der Busfahrt waren auch an den dümmsten Stellen:
45 min Pause nach den ersten 45 min Fahrt und die zweite Pause um 3.30 h
in der Nacht, bei der alle aussteigen mussten. Na sei es drum. Airlie Beach
ist ein netter Touristenort, zwar kein toller Strand, dafür aber so
ne Art Lagune am Meer, in der man herrlich planschen kann. Unser Koala Backpacker
ist auch soweit das Beste auf unserer Fahrt, endlich mal ein eigenes Bad
im Zimmer. Unser einziger Mitbewohner schnarcht dafür bis 3h mittags...
Nachdem wir etwas relaxt haben, decken wir uns abends noch mit den für
den Sonnenaufenthalt an Deck obligatorischen Mützen ein. Abends machen
wir einen Fernsehabend mit “Pearl Harbour”. Die Nacht verläuft
sehr geruhsam, abgesehen von einem Betrunkenen, der gegen 4 h an unserer
Tür klopft... |