
|
Bitte ein Monat auswählen: |
last update: 19.3.2015 |
November 2003
| Oktober 2003
| Septmeber 2003
| August 2003
| Juli 2003
|
1. Oktober |
Frohen Mutes brechen wir zur Segeltour auf, es heißt für uns
das erste Mal Nächte nicht auf festem Boden verbringen. Gegen 10h stechen
wir mit Captain Kirk und seiner Crew in See. Mit uns noch 12 weitere Mitstreiter,
ein bunt gemischtes Völkchen aus Deutschen, Amis, Mexikanern, Schweizerinnen
usw. Nachmittags steht für uns das erste Schnorcheln auf dem Programm,
dafür werfen wir uns in die stylischen Stingersuits, die Schutz vor
dem Boxjellyfish (eine mitunter für den Menschen tödliche Quallenart)
gewähren sollen. Na, beim Schnorcheln im herrlich warmen Wasser erlebt
man so einiges, auch wenn man hin und wieder etwas die Orientierung verliert.
Abends fahren wir von unserem Ankerpunkt mit dem Schlauchmotorboot in eine
Bar, zu der man durch das Meerwasser waten muss, schon lustig... Am Ende
des ersten Tages muss man doch feststellen, dass das fortwährende Schaukeln
doch mehr als gewöhnungsbedürftig ist (teilweise fühlt man
sich auch so) und wir deswegen auch unseren Alkoholkonsum etwas zurückgeschraubt
haben. Dafür hält man sich den ganzen Tag an der frischen Luft
(in den winzigen Kabinen wird einem noch viel eher schlecht) in der Sonne
auf und genießt die Atmosphäre und die fantastischen Sonnenuntergänge
auf dem Meer. |
|
2. Oktober |
Am zweiten Tag besuchen wir den bis dato geilsten Strand, den ich gesehen
habe, den Whiteheaven Beach, traumhaft weiße Sandstrände, geniales
Wasser und einige Rochen im Wasser lassen sich auch beobachten. Die Rückfahrt
auf unserem Beiboot ist aufgrund des stärker werdenden Seegangs etwas
abenteuerlich, heilfroh kommen wir pitschnass wieder auf unserem Schiff
an. Nachmittags setzen wir alle Segel und jagen in Schräglage über
das Meer, da fällt das Laufen auf dem Schiff schon schwer. Weil VB
zu oft duscht ;-), geht uns abends auch noch das Wasser auf unserem Schiff
aus, duschen ist damit passe. Schwere Sonnebrände bleiben uns trotz
des UV-Faktors 10+ erspart. |
|
3. Oktober |
Am letzten Tag unserer Tour erleben wir ein weiteres Highlight unserer VB-Story:
Beim Schnorcheln praktiziert er Brustschwimmen mit dem dafür typischen
Beinschlag- allerdings mit Flossen!!! Volker lobt sein Heimatbundesland
bei unseren ausländischen Freunden über alles, dabei fallen Sprüche
wie: Austria is the continued part of Bavaria! Matt, Flo und Till üben
sich in todesmutigen Sprüngen von der Spitze des Schiffes, bei der
Chris Kamera beinahe noch größeren Schaden nimmt. Matt probiert
neuere Variationen bzgl. des Bierkonsums aus und schüttet sich Salz
und Pfeffer in sein Bier, wem es schmeckt... |
|
4. Oktober |
Am frühen Samstagmorgen kommen wir im tropisch heißen Cairns
an, nach diesmal nur 10-stündiger Overnightfahrt und mit den allerbesten
Aufnahmen von Chris Schlafpositionen im Gepäck ;-) Nachmittags wird
nach dem Check- In im Calypso Inn ein Spaziergang in der Stadt unternommen:
In der nördlichsten großen Stadt an der Ostküste ist aber
nicht wirklich viel zu sehen- der Strand sieht beispielsweise aus wie eine
dreckige Badewanne. Allerdings sind hier noch wesentlich mehr Deutsche anzutreffen
als im Rest Australiens, man spricht auch deutsch in den Stores. |
|
5. Oktober |
Sonntags machen wir eine Reef Cruise, sprich, es geht von Cairns aus hinaus
zum Outer Reef. Dort begeben wir uns alle Mann zum Tauchen, das ist schon
ein Erlebnis dort. Beim Schnorcheln haben wir allerdings noch farbenfrohere
Fische als auf den Whitsundays gesehen. Highlight war mal wieder VB, bei
dem die Luft in der Flasche zu Neige ging und er seinen Tauchgang vorzeitig
beenden musste. Abends haben wir uns beim “Mäxchenspielen”
mit wahrlich ekelhaftem Wein noch zu Grunde gerichtet und waren anschließend
noch in der City unterwegs. |
|
6. Oktober |
Am letzten Tag unserer Tour machen wir eine Regenwaldtour, über Port
Douglas, eine Fahrt auf dem Daintreeriver, bei der wir auch Krokodile sehen
geht es zum Cape Tribulation, wo der Regenwald auf das Meer trifft. War
schon sehenswert. Till sitzt im Bus auf dem Beifahrersitz neben dem Guide
Steve, ratzt aber auch die ganze Zeit weg. Abends sind wir wieder im “Woolshed”
unterwegs, wo aufgrund der Wahl der Mrs. und des Mr. Backpackers beste Stimmung
ist. Ohne Schlaf heißt es um 4h30 Abschied vom Calypso Inn nehmen,
um 6h05 startet unsere Maschine in Richtung Sydney, in der anscheinend die
halbe Sydney Uni sitzt... |
|
7. Oktober |
Das waren sie dann, unsere Holidays im Spring Break- es hat sich mehr als
gelohnt… hin und zurück mehr als 6000 km zurückgelegt, da
ging schon einiges. Leider war das Ganze nur etwas kurz, die Ferien sollten
länger sein. Leute haben wir auch wieder en masse kennen gelernt, diesmal
auch weniger Deutsche als sonst ;-) Die vielen Aktivitäten waren durchweg
gut, wobei sich der Zweitagestrip nach Fraser Island besonders herausheben
lässt. |
|
8. - 12. Oktober |
Nachdem wir Dienstags morgens wieder in Sydney gelandet sind, heißt
es erstmal einen Tag Entspannung suchen, danach wird aber das Feiern aus
dem Urlaub fortgesetzt: Mittwochs abends ist Till mit den Amis im Friends&Hands
in Glebe unterwegs, dort gibt es auch ein Crabrace und die Besucher werden
mit Wasserpumpguns nass gespritzt... Amy gewinnt unter lautstarkem Gejohle
in souveräner Manier den Hoola Hoop Contest. Donnerstags abends erleben
wir alle die Generalprobe für den Beginn der Rugby WM am Freitag am
Sydney Opera House. Die Harbour Bridge wird seitdem in der Mitte nun mit
einem Leuchtrugby geschmückt. Die Harbour Cruise verläuft feucht
& fröhlich und die Stimmung an Bord ist bestens und der Bär
steppt auf der Tanzfläche.
Freitags sind Chris und ich am Pylon Lookout, da kann man auch fantastische
Ausblicke von einer der Stützen der Harbourbridge auf den Hafen und
Umgebung werfen.
Ansonsten gibt es keine außergewöhnlichen neuen Aktivitäten,
an der Uni ist außer den vielen Assignments auch nicht viel los, aber,
es gibt nun schon einiges mehr zu tun. |
|
13. - 17. Oktober |
Nach
einer Woche mit wenig spektakulären Neuunternehmungen (der Uni sei
Dank, ach ja, ich vergaß das Okotberfest an unserer Uni: Humtatamusik
mit schwarz-rot-gold, war aber trotzdem ganz nett) organisieren wir für
den Freitag eine Barbecueparty auf unserem Rooftop mit bestem Ausblick auf
die Skyline der City. Der Nachmittag bzw. Abend verläuft amüsant
(abgesehen davon, dass der Grill irgendwann den Geist aufgegeben hat), alles
in allem waren wir in etwa 25 Leutchen. Allerdings wurde mir von Christoph,
einem Studenten aus Halle, der in Echzell auf dem Internat war, gesagt,
dass man mir die hessische Herkunft anhört. Na ja, was solls ... Abends
machen wir noch den Darling Harbour und das Three Wise Monkeys unsicher,
um den die Nacht bei Trank und Tanz im Scruffy Murphys ausklingen zu lassen. |
|
18. - 22. Oktober |
Am Sonntag (19. Oktober) machen wir uns (Chris, Flo, Matt und ich) uns auf
zum nördlichsten Strand der Stadt, dem Palm Beach (ca. 50 km nördlich
vom Herzen Sydneys). Nach ca. 1,5 stündiger Busfahrt mit unserem lahmen
Fahrer treffen wir dort auch endlich an und genießen wiederum fantastische
Aussichten und eine ganz andere Sandfarbe als an den bisherigen Stränden.
Nachmittags mache ich mich allein auf den Weg und fahre zur Pittwater Bay
mit einem Ausblick auf den Kuringgai Chase National Park. Nachdem ich auf
dem Rückweg mit dem Bus im Stau an der Spit Bridge gesteckt habe und
mir zwei Französinnen hinter mir mit ihrem Geplapper und ein laut Schnarchender
vor mir (über den übrigens der halbe Bus gelacht hat) mir den
Nerv geraubt haben, komme ich gegen 16h30 auch wieder in der Stadt an. Daraufhin
entschließe ich mich noch eine schöne Bahnfahrt mit der Northern
Line bis Hornsby und von dortaus zurück mit der Western Line zu unternehmen.
Allerdings gab es auf der Fahrt nichts wirklich Interessantes zu entdecken.
Bei solchen Fahrten fällt einem doch immer wieder auf, welche Ausmaße
das Stadtgebiet doch annimmt. Wir können uns doch glücklich schätzen,
so zentral zu den main sights zu wohnen. Montags am Darling Harbour unterwegs
gewesen und eine Rundfahrt mit der Monorail gemacht, da kann man die Innenstadt
auch einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten... Mittwochs abends
besuchen Flo, Flo 2 und Chris ein Basketballspiel der Sydney Kings die im
Derby gegen West Sydney spielen. Als Pausenclown singen die „Australien
Idols“ ein Ständchen und versuchen ihr Glück beim Freiwurf.
Anschließend stoße ich mit Abby und Amy noch zu den dreien ins
Jacksons dazu, das es wieder ein recht netter Abend. |
|
23. - 26. Oktober |
Nachdem ich donnerstags den Caseworkshop verpennt (übrigens das erste
Mal hier...) habe, haben wir mittags mal wieder unserem Bank Financial Management
Lecturer wg. einer Verlegung der Klausur gesprochen (da wir 2 jeweils dreistündige
Klausuren an einem Tag schreiben sollen). Er ist sich aber immer noch nicht
ganz sicher, studentenfreundlich wie er ist, wird er uns aber bestimmt etwas
anbieten können. Abends machen wir uns dann auf zum Oktoberfest an
der University of New South Wales, einer Veranstaltung mit mehr als 5000
Besuchern. Hat aber mit Oktoberfest, abgesehen von dem Monat in dem es stattfindet,
nicht wirklich viel zu tun... Aber die Stimmung ist gut, auch wenn es ewig
dauert, sich in dem Gedränge wieder zu finden. Gegen 3h ergattern wir
dann auch endlich ein Taxi, das uns erstaunlich günstig über Surry
Hills wieder in heimatliches Broadwaygefilde bringt. Freitags nachmittags
lässt sich in den Botanischen Gärten mit dem Old Government House
ein atemberaubender Sonnenuntergang in wunderbarer Atmosphäre bestaunen,
alleine deswegen lohnt sich der Aufenthalt in Sydney schon bei weitem. Fernab
von dem Dröhnen der Straßen, im Einklang mit der Natur, dies
gehört auch zu den Dingen, die das Leben lebenswert machen...In der
Stadt sind auch immer wieder neue Anekdoten zu entdecken, die Mischung zwischen
alten und neuen Gebäuden hier ist schon gut. Deborah erklärt uns
endlich einmal, woher der sehr ungewöhnliche und etwas abstoßende
Geruch vieler Asiaten hier kommt: Das liegt wohl an einem Fischfutter, das
die hier verzehren. Ich konnte es in einem Zimmer mit 2 solcher Asiaten
jedenfalls nicht länger als 10 min aushalten... Samstags abends ziehen
wir (Deborah, Amy, Abby, Gemma, Steve, Flo, Joe, Chris, Matt und ich) nach
Newton ins Kellys und anschließend noch in Zanzibar. Aufgrund der
guten Stimmung und der der “Daylightsavingtime”-Zeitumstellung
vergeht die Nacht wie im Flug und nachdem wir uns auf dem Heimweg totesmutig
durch den Victoria Park schlendern fallen wir schließlich gegen 6
Uhr ins Bett. |
|
24. Oktober |
... |
|
25. Oktober |
... |
|
26. Oktober |
... |
|
27. Oktober |
... |
|
28. Oktober |
... |
|
29. Oktober |
... |
|
30. Oktober |
... |
|
31. Oktober |
... |
|
 |
|
 |
Sydney: Monday, 05th 2026f Oct. 2026 20:12 h |
|